Anspruchsvolle Umbau- und Rohbauarbeiten im Herzen der Stadt Lüneburg
Im Mai dieses Jahres hat die Hamburger Niederlassung der TORKRET Komplettbau GmbH mit den anspruchsvollen Arbeiten für das Projekt im Herzen der Innenstadt Lüneburgs begonnen.
Das Büro- und Geschäftshaus befindet sich direkt am zentralen Marktplatz der Innenstadt, sodass die Einwohner Lüneburgs und der Auftraggeber, die Immobilien-Verwaltungsgesellschaft der Sparkasse Lüneburg, die Entwicklung des Projektes hautnah verfolgen können.
Die auszuführenden Arbeiten sind eine Mischung zwischen klassischen Arbeiten im Bestandsbau und erweiternden Rohbauarbeiten im Neubau. Der Gebäudekomplex, der zukünftig eine Verkaufsfläche von ca. 4.000 m² beinhaltet, wird durch den künftigen Mieter der Peek&Cloppenburg KG in Hamburg als Kaufhaus genutzt. Zusätzlich werden in den Obergeschossen attraktive Büroflächen verfügbar sein, die ebenfalls über die Immobiliengesellschaft der Sparkasse Lüneburg vermarktet werden.
Wer die Innenstadt Lüneburgs kennt, der weiß um die schönen Häuser und die beschaulichen aber leider auch sehr engen Straßen. So sind die für die Bauabwicklung erforderlichen Lagerflächen sehr knapp bemessen und bereits beim Kranaufbau standen alle Beteiligten das erste Mal vor einer großen Herausforderung. In Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt werden bis heute immer wieder gute Lösungsmöglichkeiten gefunden und abgestimmt.
Vorweg einige Fakten zu den Massen die bis einschließlich Stand Oktober 2011 verbaut wurden: 1.500 m² Wandschalung, 3.500 m² Deckenschalung, 850 m³ Beton, ca. 300 Tonnen Bewehrung, 600 m² Fertigteilwände und 60 Micropfähle bis zu einer Länge von maximal 21 Metern.
Beim Bauablauf selber traten, wie so oft bei Bauvorhaben dieser Größenordnungen, im Wesentlichen folgende Unannehmlichkeiten auf:
Der Abbruch gestaltete sich als recht schwierig, da immer wieder unvorhersehbare Probleme auftauchten. Es wurden teilweise Entwässerungsleitungen im abzubrechenden Keller oder nicht bekannte Bestandssohlen und umfassende Kanalsysteme unter den Sohlen gefunden. Die ursprünglich in den alten Plänen ausgewiesenen Gebäudehöhen und –lagen der Bestandsbauten stellten sich nach der Entkernung und fortschreitender Demontage von alten Verkleidungen anders dar als grundlegend angenommen. Dies bezieht sich vor allem auf den Stahlbau sowie auf die Stahlbetonbauarbeiten, die vor Ort immer wieder den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden mussten. Im Bereich des Altbaus, besonders im Untergeschoss, war es zudem erforderlich vorhandene Decken temporär zu verstärken. Im Untergeschoss gestalteten sich sämtliche auszuführenden Leistungen als sehr aufwendig, da die beengten Platzverhältnisse eine weitere Herausforderung darstellten. Trotz all dieser Schwierigkeiten ist es den Beteiligten gelungen, sich immer wieder den veränderten Aufgaben zu stellen und die Baupläne in statischer und terminlicher Sicht abzustimmen und anzupassen.
So ist es der guten Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber der Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft der Sparkasse Lüneburg, dem Büro GRS Reimer Architekten GmbH, Elmshorn, die für die Planung- und Objektüberwachung verantwortlich sind und dem Ingenieurbüro Weber – Poll, Hamburg, und natürlich dem Komplettbauteam Hamburg zu verdanken, wenn bis Ende des Monats die Rohbauarbeiten so weit abgeschlossen sind, dass das Gebäude als winterfest bezeichnet werden kann.
Zum Abschluss des Berichtes möchten wir uns bei den unmittelbaren Nachbarn und den Bürgern Lüneburgs für ihr Verständnis bedanken. Sicherlich kommt es hin und wieder zu Lärmbelästigen und Einschränkungen im Straßenverkehr durch den An- bzw. Abtransport von Baumaterialien.
Ohne das Verständnis von unmittelbaren Nachbarn und Einwohner wäre ein solches Bauvorhaben nicht umsetzbar!




































